Resumen del episodio
Tschechien ist in diesem Jahr Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Mehr als 70 Autorinnen und Autorinnen kommen nach Frankfurt, um ihre Bücher vorzustellen und um auf die vielfältige Kulturszene in Tschechien aufmerksam zu machen. Ein Anlass, um nicht nur über Literatur zu sprechen, sondern auch über gemeinsame Geschichte, alte Verletzungen und neue Nachbarschaft. Was trennt und was verbindet Deutschland und Tschechien – historisch, politisch und kulturell? Eva Röder diskutiert mit Dr. Radka Denemarková – Schriftstellerin und Übersetzerin; Jaroslav Rudiš – Schriftsteller und Musiker; Prof. Dr. Martin Schulze-Wessel –Osteuropahistoriker an der Universität München
Tschechien ist in diesem Jahr Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Mehr als 70 Autorinnen und Autorinnen kommen nach Frankfurt, um ihre Bücher vorzustellen und um auf die vielfältige Kulturszene in Tschechien aufmerksam zu machen. Ein Anlass, um nicht nur über Literatur zu sprechen, sondern auch über gemeinsame Geschichte, alte Verletzungen und neue Nachbarschaft. Was trennt und was verbindet Deutschland und Tschechien – historisch, politisch und kulturell? Eva Röder diskutiert mit Dr. Radka Denemarková – Schriftstellerin und Übersetzerin; Jaroslav Rudiš – Schriftsteller und Musiker; Prof. Dr. Martin Schulze-Wessel –Osteuropahistoriker an der Universität München
Episodios
Ziemlich gute Nachbarn – Wie steht es um die tschechisch-deutsche Freundschaft?
EscuchadoTschechien ist in diesem Jahr Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Mehr als 70 Autorinnen und Autorinnen kommen nach Frankfurt, um ihre Bücher vorzustellen und um auf die vielfältige Kulturszene in Tschechien aufmerksam zu machen. Ein Anlass, um nicht nur über Literatur zu sprechen, sondern auch über gemeinsame Geschichte, alte Verletzungen und neue Nachbarschaft. Was trennt und was verbindet Deutschland und Tschechien – historisch, politisch und kulturell? Eva Röder diskutiert mit Dr. Radka Denemarková – Schriftstellerin und Übersetzerin; Jaroslav Rudiš – Schriftsteller und Musiker; Prof. Dr. Martin Schulze-Wessel –Osteuropahistoriker an der Universität München
Schreibtischhelden und Schmierfinken – Wie das Kino unser Bild vom Journalismus prägt
EscuchadoVor 50 Jahren kam der Film „Die Unbestechlichen“ mit Dustin Hoffman und Robert Redford ins Kino. Er handelte vom Watergate-Skandal und gilt vielen als die „Mutter aller Journalistenfilme“. Seitdem sind Journalisten in Filmen mal unerschrockene Helden, mal skrupellose Hetzer oder manipulieren verführerisch ihr Gegenüber. Auch diese Woche startet mit Aaron Sorkins „The Social Reckoning“ ein Film über die sogenannten „Facebook-Files“, Enthüllungen des Wallstreet Journals über den Facebook-Konzern. Inwiefern stimmt das Bild, das die Filme vermitteln mit der Realität überein? Wie hat das Kino unser Verhältnis zum Journalismus verändert? Und haben die Filme dem Ruf der Medien eher geholfen oder möglicherweise geschadet? Karsten Umlauf diskutiert mit Daniel Drepper – Investigativjournalist, Vorsitzender „Netzwerk Recherche“; Samira El Ouassil – Autorin, Schauspielerin und Publizistin; Patrick Torma – Freier Journalist (journalistenfilme.de)
Roman ohne Autor – Tötet KI die Literatur?
EscuchadoFrankreich hat seinen ganz großen Literatur-Skandal. Der Erfolgsgautor Thélyson Orélien soll seinen für den Prix Goncourt gehandelten Roman mit Künstlicher Intelligenz geschrieben haben, er streitet das ab, den begehrten Preis wird er dennoch nicht kriegen. Auch auf der Frankfurter Buchmesse ist KI das bestimmende Thema. Dabei geht es längst nicht mehr um die Frage, ob Künstliche Intelligenz die Literatur verändert, sondern wie sie das tut. Wird die Kollaboration Mensch und Maschine zur Normalität? Lesen wir bald Romane ohne Autor? Oder dürfen wir uns auch auf neue literarische Experimente freuen? Nur wer entscheidet, was erlaubt ist? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Hannes Bajohr – Autor und Literaturwissenschaftler, University of California, Berkeley; Claudia Hamm – Autorin und Übersetzerin, Berlin; Prof. Dr. Julian Schröter – Literaturwissenschaftler, Ludwig-Maximilians-Universität München
Zwischen Alltag und Nahostkonflikt – Was bedeutet Jüdischsein heute?
EscuchadoSeit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zieht der Nahostkonflikt tiefe Risse durch Deutschland – aktuell diskutiert das Land nach der Berlin-Wahl heftig über Antisemitismus, vor allem bei der Linken. Wie aber blicken jüdische Menschen auf diese Debatten in Deutschland? Sie stellen mit über 200.000 Menschen die drittgrößte jüdische Gemeinschaft Europas und sind sich dabei zugleich nicht immer einig. Was heißt es also heute, jüdisch zu sein – in dem Land, das den Holocaust begangen hat? Wie denken sie über die aktuelle Antisemitismus-Debatten in Politik und Gesellschaft? Norbert Lang diskutiert mit Nelly Eliasberg –Sprecherin des Vereins WerteInitiative jüdisch-deutsche Positionen, Berlin; Emilia Roig – Politikwissenschaftlerin und Autorin, Berlin; Tom Uhlig – Antisemitismusforscher an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden
Das Ende der 35-Stunden-Woche? – Tarifverhandlungen in der Wirtschaftskrise
EscuchadoIn Deutschland zu produzieren ist zu teuer, sagen die Unternehmen. VW hat jetzt aus dem Grund Tarifverträge gekündigt. Mercedes will, dass die Beschäftigten nicht mehr 35 Stunden pro Woche arbeiten, sondern mehr – bei gleichem Gehalt. Viele Mitarbeitende und auch die IG Metall aber wollen an der 35-Stunden-Woche festhalten. Ist das noch zeitgemäß? Welche Rolle werden Arbeitszeit und Lohnkosten in der anstehenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie spielen? Welche Auswirkungen hat das Ergebnis auf die 3,7 Millionen Mitarbeitenden der Branche und auf alle anderen Beschäftigten? Geli Hensolt diskutiert mit Lisa Nienhaus – Süddeutsche Zeitung, stellvertretende Leiterin Meinungsressort; Frank Schwope – Automotive Consultant und Lehrbeauftragter der FHM Berlin; Marlene Zscherper – Ökonomin und Publizistin