Hörspiel

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Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten
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Resumen del episodio

Der Sprecher reflektiert über die Biografien seiner drei Mütter – Rabea, Paula und Ronja – sowie über die prägenden männlichen Figuren in seinem Leben. Dabei werden Muster von Unterdrückung, gesellschaftlichem Statusdrang und der Verdrängung von Kunst durch patriarchale Strukturen thematisiert. Die Episode setzt sich mit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit familiären Erbschaften und dem Widerstand von Frauen auseinander. In einem lyrischen Monolog über Verlust und Identität wird zudem die Unfähigkeit reflektiert, im gegenwärtigen Moment zu sein, sowie die psychische Gefangenschaft in der eigenen Existenz.

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Destacados

Ihr macht Familie, erfüllt Standards und im Hintergrund wird sorgsam an der Trennung von Haus und Karriere gearbeitet. Vom Mann.

00:02:49 · Dieser Satz thematisiert die traditionelle Rollenverteilung und die männliche Kontrolle über die häusliche Sphäre.

Du projizierst deine eigene, nicht stattgefundene Karriere auf das Kind. Press den Glanz deiner verpassten Kunst aus deiner Tochter.

00:10:36 · Der Sprecher analysiert die psychologische Belastung für Kinder, die als Ersatz für die gescheiterten Ambitionen der Eltern dienen.

Wenn alle Väter Stereotype sind, können sie ja nichts dafür. Stereotype sind Produkte der Strukturen.

00:20:58 · Die Sprecherin erklärt, dass männliche Verhaltensmuster das Resultat gesellschaftlicher Strukturen sind.

Entweder die Kinder finden sie in den Väter Häuser oder sie finden sie in sich selbst.

00:35:10 · Die Unauslöschlichkeit des väterlichen Erbes im eigenen Selbst.

Ich habe 40 Jahre gebraucht, um herauszusterben aus dem Disziplinarbefehl, Frau zu sein.

00:43:35 · Die Sprecherin reflektiert über die Befreiung von gesellschaftlichen Rollenbildern und Geschlechtererwartungen.

Episodios

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Premiere: «Meine Mütter» von Andreas Liebmann

Der Sprecher reflektiert über die Biografien seiner drei Mütter – Rabea, Paula und Ronja – sowie über die prägenden männlichen Figuren in seinem Leben. Dabei werden Muster von Unterdrückung, gesellschaftlichem Statusdrang und der Verdrängung von Kunst durch patriarchale Strukturen thematisiert. Die Episode setzt sich mit einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit familiären Erbschaften und dem Widerstand von Frauen auseinander. In einem lyrischen Monolog über Verlust und Identität wird zudem die Unfähigkeit reflektiert, im gegenwärtigen Moment zu sein, sowie die psychische Gefangenschaft in der eigenen Existenz.

09 oct. 2026
1258-

«Langfühliger Turmknirchler» von Sophie Bischoff

In diesem Hörspiel verknüpfen persönliche Anekdoten und eine erzählerische Zukunftsvision die Themen ökologische Krise und familiäre Bindung. Ein Telefonat über alltägliche Dinge führt zu einer Diskussion über das drohende Ende von Ökosystemen, visualisiert durch metaphorische Uhren für den Regenwald und die Sauerstoffversorgung. Die Erzählung webt zudem eine emotionale Geschichte über Frau Senkelströter und die Entwicklung einer Familie zusammen. Dabei werden persönliche Erinnerungen an Momente der Verletzlichkeit und familiäre Spannungen mit der drastischen Realität von Plastikverschmutzung und Ressourcenknappheit verwoben.

03 oct. 2026
1257-

«Blue Garden» von Andreas Liebmann

Diese Episode erzählt die bewegte Lebensgeschichte einer wohlhabenden Zürcher Familie, die vor den Nationalsozialisten nach New York fliehen musste. Die Erzählung verbindet nostalgische Erinnerungen an ein luxuriöses Leben in der Villa 'Belle Rive' mit den traumatischen Erfahrungen von Flucht, Krieg und dem Verlust des Vaters. Zudem wird die Rückkehr des Vaters nach Zürich und sein Tod thematisiert, gefolgt von Reflexionen über das Leben in New York sowie einer surrealen Schilderung eines Radiotheaters. Die Episode schließt mit persönlichen Überlegungen zur politischen Lage in Amerika und sozialen Strukturen.

02 oct. 2026
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«Let it be» von Fitzgerald Kusz

Ein Paar reflektiert in einem emotionalen Gespräch über Träume, familiäre Spannungen und die Abwesenheit von Fritz. Das Gespräch thematisiert zudem geschäftliche Sorgen um ein Erbe sowie den Versuch, mittels eines Briefes an ein Radioformat die Rebellion ihrer Tochter zu adressieren. Die Episode vertieft sich in nostalgische Rückblicke auf eine 22-jährige Ehe und die zunehmende Besorgnis über gesellschaftliche Unsicherheit. Abschließend entlädt sich die Spannung in einem heftigen Streit über Unzuverlässigkeit, mangelnde Kommunikation und das Streben nach persönlicher Freiheit.

25 sep. 2026
1255-

Bonus: «Als das Faultier auf den Tontopf stiess»

Michèle Rusconi im Gespräch zu Ihrem neuesten Klangstück Hörspielredakteurin Susanne Janson im Austausch mit der Künstlerin. (00:00) Beginn Episode (00:01) Begrüssung (01:29) Die Entstehung der Trilogie als Ergebnis einiger Zufälle (09:15) Reise nach Kolumbien und Okarina-Aufnahmen fürs Hörspiel (15:16) Erlebte Umweltkatastrophen in Südafrika und im Amazonasgebiet (22:09) Die Ebenen im Hörspiel: ihre Stimmen und ihre Instrumente (29:52) Über Geräusche und Tierlaute (32:52) Das Faultier in seinem Habitat und in der Mythologie (37:32) Die menschliche Stimme als Instrument Gespräche mit Michèle Rusconi über ihre beiden anderen «Road Audios»:

06 nov. 2025