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2941 - «Der grösste Risikofaktor ist Europa»: Fyodor Lukjanow glaubt nicht, dass wir einem Frieden in der Ukraine näherkommen
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Resumen del episodio

In diesem Interview analysiert Fyodor Lukianow die aktuelle Lage des Krieges in der Ukraine, die zunehmende Eskalationsgefahr sowie die strategischen Entwicklungen auf dem Schlachtfeld. Er beleuchtet dabei die Rolle der europäischen Unterstützung und die innenpolitische Stimmung in Russland. Zudem erörtert Lukianow die historischen und geopolitischen Wurzeln der Spannungen zwischen Russland und Europa. Er beschreibt die russische Staatsbildung als internen Prozess und argumentiert, dass die Wahrnehmung Russlands als Bedrohung maßgeblich zur Schaffung europäischer Einheit durch einen gemeinsamen äußeren Feind beigetragen hat.

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Destacados

It's normally the product of mistakes made on all sides.

00:03:16 · Der Gast erklärt, dass die tragischen Entwicklungen zwischen Russland und Europa das Ergebnis von Fehlern aller beteiligten Parteien sind.

If they escalate, okay, we escalate as well.

00:13:06 · Lukianow beschreibt die mögliche russische Reaktion auf eine weitere Eskalation durch westliche oder ukrainische Maßnahmen.

Yes, I think this kind of escalation is unfortunately imaginable.

00:16:54 · Der Gast antwortet auf die Frage, ob Angriffe auf militärische Ziele in europäischen Ländern als logische Konsequenz denkbar wären.

All rhetorics in Europe and in the West that a Ukrainian war is a prelude for Russia to continue to go to, I don't know, after Poland, after Baltic States, after Germany, whatever, after France. That's, of course, absolute nonsense.

00:21:05 · Lukianow weist die Annahme zurück, dass der Krieg in der Ukraine lediglich ein Vorbote für eine russische Expansion nach Westeuropa sei.

So I think that Europe is very much afraid of itself, actually, and see Russia as an embodiment of the Europe, which they are afraid of.

00:31:07 · Der Sprecher stellt die These auf, dass Europa in Russland eine Projektionsfläche für seine eigenen Ängste sieht.

Episodios

2941-

«Der grösste Risikofaktor ist Europa»: Fyodor Lukjanow glaubt nicht, dass wir einem Frieden in der Ukraine näherkommen

In diesem Interview analysiert Fyodor Lukianow die aktuelle Lage des Krieges in der Ukraine, die zunehmende Eskalationsgefahr sowie die strategischen Entwicklungen auf dem Schlachtfeld. Er beleuchtet dabei die Rolle der europäischen Unterstützung und die innenpolitische Stimmung in Russland. Zudem erörtert Lukianow die historischen und geopolitischen Wurzeln der Spannungen zwischen Russland und Europa. Er beschreibt die russische Staatsbildung als internen Prozess und argumentiert, dass die Wahrnehmung Russlands als Bedrohung maßgeblich zur Schaffung europäischer Einheit durch einen gemeinsamen äußeren Feind beigetragen hat.

22 jul. 2026
2940-

Leihmutterschaft: Jens Spahn im Menschenpark und Züchtungsphantasien – Weltwoche Daily DE 22.7.26

In dieser Ausgabe von Weltwoche Daily reflektiert der Sprecher über die globale Lage und plädiert für einen qualifizierten Optimismus trotz zahlreicher Krisen, Kriege und wirtschaftlicher Instabilitäten. Er analysiert die geopolitischen Spannungen in der Ukraine, wobei er die Rolle der europäischen Unterstützung kritisch hinterfragt und auf interne Machtstrukturen sowie den Einfluss von Oligarchen hinweist. Darüber hinaus werden politische Entwicklungen in Deutschland, insbesondere die Debatte um Leihmutterschaft und die Kritik an der politischen Elite, sowie die wirtschaftliche Situation in den USA und die zunehmende Polarisierung im deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk thematiert. Der Beitrag schließt mit Beobachtungen zur Infrastruktur in New York und einer Verteidigung des unabhängigen Journalismus.

22 jul. 2026
2939-

Aargauer Missbrauchsfall: massive Vorverurteilung, SVP = vogelfrei – Weltwoche Daily 22.7.26

In dieser Ausgabe von Weltwoche Daily reflektiert der Moderator über die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika, wobei er die organisatorische Leistung der FIFA und Gianni Infantino lobt, jedoch das unfaire Spiel der Argentinier sowie das Ausscheiden der Schweiz kritisiert. Er verteidigt die Bedeutung der FIFA als internationale Brückenbauerorganisation für die Schweiz. Des Weiteren behandelt der Moderator aktuelle Schlagzeilen aus der Schweiz: einen Kriminalfall im Kanton Aargau und die damit verbundene Medienkritik an der Vorverurteilung eines ehemaligen SVP-Politikers, die zunehmende Drogenszene in Zürich sowie politische Debatten um den Umweltschutz und die Verantwortung des Bundesrats.

22 jul. 2026
2938-

New York vs. Moskau: Anarchie der Freiheit, Statik der Macht

Der Sprecher reflektiert über eine Reise durch New York und vergleicht die anarchische, verdichtete Struktur der Stadt mit der imposanten, zentral gesteuerten Architektur Moskaus. Dabei nutzt er die architektonischen Landschaften beider Nationen als Spiegel ihrer jeweiligen gesellschaftlichen Entwürfe. Die Analyse beleuchtet kulturelle Kontraste zwischen dem amerikanischen Kapitalismus und der russischen Staatsmacht sowie die politische Unabhängigkeit des US-Wählers am Beispiel von Donald Trump. Er betrachtet dabei auch den Central Park als republikanisches Gut inmitten einer kapitalistischen Metropole.

21 jul. 2026
2937-

«Infantinos FIFA ist ein Schweizer Trumpf»: Roger Köppel über die WM und Völkerfreundschaft

In dieser Sondereinschaltung aus New York reflektiert der Moderator über die Atmosphäre der Fußball-Weltmeisterschaft und die Präsenz internationaler Fußballpersönlichkeiten im Waldorf Astoria. Er thematisiert die Rolle der FIFA als globalen Brückenbauer und kritisiert eine mangelnde Wertschündung der Bedeutung dieses in der Schweiz ansässigen Verbandes sowie dessen Präsidenten Gianni Infantino. Zudem bietet die Sendung einen historischen Exkurs durch das Werk von Valentin Gittermann über die russische Geschichte. Dabei werden die Ursprünge im Kiewer Rus, der Einfluss der Wikinger und die Auswirkungen der mongolischen Invasion beleuchtet, um ein tieferes Verständnis für die gegenwärtigen geopolitischen Spannungen zu ermöglichen.

20 jul. 2026