NZZ Quantensprung

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Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.
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Resumen del episodio

In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann. Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen. Host: Lena Waltle Redaktor/Co-Host: Martin Amrein, NZZ-Wissenschaftsressort Ausserdem zu hören: - Gery Büsser, Chefarzt Sportmedizin, Schulthess Klinik - Jessy Mez, Neurologe & Forschungsleiter Brain Bank Boston Quantensprung gibt es zum…

Episodios

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Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden

In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann. Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen. Host: Lena Waltle Redaktor/Co-Host: Martin Amrein, NZZ-Wissenschaftsressort Ausserdem zu hören: - Gery Büsser, Chefarzt Sportmedizin, Schulthess Klinik - Jessy Mez, Neurologe & Forschungsleiter Brain Bank Boston Quantensprung gibt es zum…

09 oct. 2026
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KI knackt Millennium-Problem: Wenn Agenten unlösbare Mathematik meistern

Mit der Lösung eines der berühmten Millennium-Probleme hat OpenAI die Mathematiker aufgeschreckt. Tausende KI-Agenten arbeiteten parallel, um eine mathematische Vermutung rund um die Navier-Stokes-Gleichungen zu beweisen. Während einige Forscher aufgeregt über neue Werkzeuge sind, blicken viele Experten kritisch auf die Entwicklung. Denn während die KI das Ergebnis liefert, bleibt der genaue Lösungsweg für Menschen oft schwer nachvollziehbar. Zudem wirft der Einsatz offene Fragen beim Urheberrecht auf. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Redaktor / Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge ausserdem mit dabei: Kevin Buzzard, britischer Mathematiker Moritz Kassmann, Vizepräsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld Produktion: Simon Schaffer Künstliche Intelligenz, Mathematik, Millennium-Problem, OpenAI, Navier-Stokes, Kevin Buzzard, Moritz Kassmann, Sprachmodelle, Beweisassistent, Quantensprung Quantensprung…

02 oct. 2026
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5G aus dem All: Satelliteninternet von Starlink schafft Funklöcher und Roaming ab

Tausende Satelliten kreisen um die Erde, und dank neuer Technologien wie «Direct to Cell» können sie Internetsignale bald direkt auf gewöhnliche Smartphones senden. Ganz ohne Satellitenschüsseln oder Mobilfunkmasten könnten Funklöcher in Bergtälern, Urwäldern oder auf hoher See der Vergangenheit angehören. Doch wie realistisch ist die Vision von globalem Mobilfunk aus dem All wirklich? Elon Musk drängt mit Starlink Mobile in den Telekommarkt. Doch bevor er der Deutschen Telekom oder der Swisscom Konkurrenz macht, muss er noch ein paar Hürden niederreissen – und droht an Hausdächern zu scheitern. In dieser Episode beleuchten wir die physikalischen Grenzen, technologische Innovationen wie Massive MIMO und die Frage, ob Satelliten eine Konkurrenz für klassische Mobilfunkanbieter darstellen oder gar Zensur in Autokratien umgehen können. Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion Redaktorin/Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: Pietro Ronchetti, Forscher an der…

25 sep. 2026
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Smart Glasses: Der Assistent auf unserer Nase

Smart Glasses gelten im Silicon Valley als das neue grosse Ding. Meta verkauft die intelligenten Brillen millionenfach, Google, Apple und weitere Tech-Firmen haben Brillen angekündigt. Was können die Wearables wirklich? Unsere Tech-Korrespondentin Marie-Astrid Langer hat in San Francisco die neuesten Modelle getestet. In dieser Folge Quantensprung besprechen wir, welche Technologien winzig klein und leicht in der Brille verbaut sind, wie man sie mithilfe eines Armbands steuern kann und wie zukünftige Modelle sogar dreidimensionale Hologramme anzeigen könnten. Ausserdem: Durch Privacy by Design könnten Smart Glasses die Privatsphäre Dritter schützen. Host: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin und Technologieredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: Marc Pollefeys, Informatiker und Professor an der ETH Zürich Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und…

18 sep. 2026
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Gibt es Aliens? Auf der Suche nach Leben im All

Sind wir allein im Universum? Bisher kennen wir Aliens vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Die Astrobiologie arbeitet daran, tatsächliche Spuren von ausserirdischem Leben im Weltall zu finden. Mithilfe moderner Teleskope und geplanter Raumfahrtmissionen suchen Forschende nach sogenannten Biosignaturen in den Atmosphären ferner Exoplaneten sowie nach Mikroorganismen direkt in unserem eigenen Sonnensystem. In dieser Folge von Quantensprung geht es darum, wie die Wissenschaft Leben im All definiert und nachweisen will, welche Rolle Gase wie Sauerstoff und Methan spielen und warum bereits der Fund einfacher Bakterien unser Weltbild grundlegend verändern würde. Ausserdem: Das SETI-Institut und die ETH Zürich haben eine neue internationale Forschungspartnerschaft geschlossen, um gemeinsam den Ursprung des Lebens und dessen Verbreitung im Universum zu untersuchen. Host: Lena Waltle, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Sascha Quanz…

11 sep. 2026